V O R W O R T

Der Fußballsport ist ein Themenfeld, das alle Krisen dieser Welt überstehen wird.
Breiten-, aber auch Leistungssport sind wichtige und unerlässliche Bausteine unserer
Familien, der Vereine und nicht zuletzt unserer ganzen Gesellschaft. Sport prägt und
formt den Charakter und fördert die Leistungsbereitschaft.
So ist es notwendig und sinnvoll, dass wir gerade jetzt etwas für unsere Kinder und

Jugendlichen tun, damit wir uns in den nächsten Jahren mit ihnen über ihren ERFOLG

 

freuen können. Ob im Sport oder im Beruf.
Langfristig wird es unsere Aufgabe sein, bei der gerade entstehenden dualen Karriere
(Sport, Schule und Beruf) unserer Jugendlichen im Alter von 12 – 19 Jahren mitzuwirken
und damit wichtige Unterstützung zu leisten.


E I N   G R O ß E S   F U S S B A L L T E A M

 

 

 

STRATEGIE  der JFG ist es

 


a) spielstarke Spieler in einer ersten Mannschaft leistungsorientiert zusammen zu führen
 

 

     "Am meisten macht es mit Gleichgesinnten und Gleichstarken Spaß zu spielen!"

 

 

 

b) weniger leistungsorientierte Spieler in einer zweiten od. dritten Mannschaft im Rahmen

 

     des Breitensports zu fördern

 

     "Auch wir wollen mit Freunden und Schulkameraden Fußballspielen aber nur zum Spaß!"

 


c) regelmäßig Trainer mit DFB-Lizenz fachorientiert aus- und fortzubilden
 

 

     " Wir Trainer sehen unsere Aufgabe die Spieler altersgerecht auszubilden und richtig zu führen!"

 

 

 

Für die Stammvereine bedeutet das  "STABILITÄT"  in der aufwendigen Jugendarbeit in allen

 

Altersstufen (Breitensport) und Förderung spielstarker Spieler in den ersten Mannschaften.
 

 

Wir sind davon überzeugt, dass sich diese Strategie langfristig nur in einer Gemeinschaft

 

wie der "Juniorenfördergemeinschaft" (JFG) durchsetzen wird.

 

 

 

SG´s   S P I E L G E M  E I N S C H A F T E N    W E R D E N    W E N I G E R  

 

und bieten immer nur eine "kurzfristige" Lösung   . . .

 

Die klassische Form den Spielbetrieb flexibel zu gestalten, bietet die Spielgemeinschaft.

 

Vereine bilden gemeinsam Mannschaften, wenn sie nicht mehr in der Lange sind, einzeln

 

ein komplettes Team (eine Mannschaft) bilden zu können. Dieses Instrument hat sich bewährt

 

und wird auch für die Zukunft nicht überholt. Als Voraussetzung gilt die Regel, dass Spielge-

 

meinschaften auf die unteren Spielklassen beschränkt bleiben und nicht zur Förderung von

 

spielstarken und leistungsorientierten Spielern dienen sollen. Hier wird vom DFB die JFG

 

als geeignetes Instrument gesehen, da hier auch eine größere organisatorische Stabilität

 

besteht und nicht so leicht aufgegeben werden kann, wie eine Spielgemeinschaft.

 

 

 

H E R A U S F O R D E R U N G E N   A N N E H M E N

 

 

 

Es gibt viele Herausforderungen, die nur gemeinsam zu meistern sind. Der gesell-
schaftliche Wandel geht nicht spurlos an uns vorbei. Die Gesellschaft wird älter, die
Mannschaftszahlen nehmen ab. Reformen, das heißt Zusammenschlüsse sind not-
wendig. Derartige Vorhaben stoßen nicht immer bei allen Vereinen auf Zustimmung.
Viele zukünftige Probleme können aber nur durch Anpassung gelöst werden.

 

 

 

Im Mangfalltal gibt es in verschiedenen Orten Fußballvereine und alle haben einen oder
mehrere sportlich starke Jahrgänge. Was bis heute fehlt, ist eine Struktur, die es den Jugend-
lichen ermöglicht, durchgehend in einer spielstarken Mannschaft erfolgreich zu spielen. So
wechseln die Jugendlichen in der Region oft von selbst den Verein und noch öfter müssen
sie zu Vereinen in die Nachbargemeinden, um dort in der Gruppen- oder Liga zu spielen.
Es kommt immer wieder vor, dass Vereinen komplette Jahrgänge fehlen und damit die

 

Möglichkeit besteht, dem Nachwuchs eine durchgängige Laufbahn im Verein zu bieten. Die
logische Konsequenz daraus ist, im Großfeldbereich eine Zusammenarbeit anzustreben.
Eine JFG ist die ideale Lösung für eine gemeinsame Zukunft.

Erfolgreiche Bemühungen für das sportliche Wohl der Jugendlichen werden oft negativ
beeinflusst  . . .

Mannschaften, die weniger als andere von der Kooperation profitieren, lassen Widerstand
aufkommen. Das Gesamtziel, den Jugendlichen dauerhaft bessere sportliche Möglichkeiten
zu bieten, sehen oft auch einige Trainer nicht so. Letzlich ist die Aussage von Dritten, dass
die JFG "Taditionen im Jugendbereich der Vereine vernichte" völlig unhaltbar. In den letzten
Jahren ist weder die Tradition des TuS noch vom TSV vernichtet worden. Vielmehr bleiben die
Spieler den Stammvereinen treu und treffen sich dort bei Feierlichkeiten. Interessant ist auch, dass
die Jugendlichen in der Schule ohnehin gemischt in den Klassen sind und das geht komischer
Weise auch ohne Probleme.